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Projekt: Fairtrade-Universities

Kontakt

Remigiusstr. 21
50937 Köln

Ansprechpartner: Kristina Klecko

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Kurzbeschreibung

Fairtrade-Universities stärken fairen Handel an Hochschulen. Durch inter- und transdisziplinäre Kooperationen organisieren Hochschulangehörige gemeinsam Projekte und integrieren Themen wie alternative Wirtschaftsweise und nachhaltiger Konsum strategisch in den Hochschulalltag.

Seit 2014 zeichnet TransFair e.V. Hochschulen, die sich aktiv für fairen Handel einsetzen als Fairtrade-University aus. Die Kampagne sensibilisiert für die Probleme der derzeitigen Wirtschaftsweise, motiviert Studierende, Lehrende, die Verwaltung und Wirtschaft auf dem Campus zu eigenen Aktivitäten und unterstützt sie bei ihrer Arbeit. Zu den zu erfüllenden Kriterien gehören Aktionen, (Lehr-)Veranstaltungen und Projekte zum fairen Handel sowie den damit verbundenen Themen wie Ökonomie, Ökologie und Soziales ebenso wie die Stärkung des Angebots von Produkten aus fairem Handel auf dem Campus. Derzeit sind 25 Hochschulen ausgezeichnet, darunter Universitäten in Leipzig, Köln und Düsseldorf.

Was wir machen

TransFair e.V. unterstützt seit über 25 Jahren Produzentengruppen in Ländern des globalen Südens. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e.V. nicht mit Waren, sondern fördert den Handel mit fair gehandelten Produkten bzw. Rohstoffen und setzt sich für mehr Konsumbewusstsein ein. Der Verein wird von 33 Mitgliedsorganisationen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen getragen, darunter Brot für die Welt und die Welthungerhilfe. Aktive engagieren sich in den Kampagnen Fairtrade-Towns, -Schools und -Universities und lenken den öffentlichen Blick auf Ungleichheiten im Welthandel. Dabei werden sie von TransFair durch Materialien, Beratung und auch finanziell unterstützt.

Unsere Ziele

Durch die Beschäftigung mit der Kampagne werden Hochschulangehörige dazu motiviert, fairen Handel in ihrem jeweiligen Bereich mitzudenken und aktiv umzusetzen. Durch die Sensibilisierung von Studierenden, Dozent*innen und Angestellten entsteht langfristig eine vielfältige (auch wissenschaftliche) Debatte zum fairen Handel, die zu einem kulturellen Wandel der Gesellschaft beiträgt.

Blick in die Zukunft

Das Netzwerk der Fairtrade-Universities soll national und international wachsen. Fairer Handel und soziale Gerechtigkeit im Handel sollen als ein Aspekt der universitären Nachhaltigkeitsstrategien und der allgemeinen Nachhaltigkeitsdiskurse in den Fokus rücken. Die Hochschulentwicklungspläne sollen fairen Handel als festen Bestandteil beinhalten und in Betrieb und Lehre integrieren.

SDGs

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