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Projekt: Gemeinde N

Kontakt

Dorfstr. 1
14822 Brück

Ansprechpartner: Anne Römpke

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Kurzbeschreibung

Das Projekt unterstützt Kirchengemeinden dabei, Nachhaltigkeitsakteurinnen zu werden. Ein Leitfaden basierend auf umweltpsychologischen Erkenntnissen wurde erstellt und in zwei Gemeinden getestet. Nun werden die Materialien verbreitet und Gemeinden vernetzt.

Nachhaltigkeitsarbeit mit Kirchengemeinden im ländlichen Raum bietet die Chance, Menschen aller sozialen und politischen Hintergründe als auch Altersstufen bei einem gemeinsamen Wandel von Einstellungen und Verhalten im Sinne eines von Suffizienz geprägten Lebensstils zu begleiten. Ziel ist dabei sowohl eine Anpassung der Gemeindestrukturen als auch eine Übersetzung der Prinzipien auf den Alltag der Gemeindemitglieder. Die Entwicklung universell einsetzbarer und evidenzbasierter Materialien und gezielter Informations- und Erfahrungsveranstaltungen für die verschiedenen Gruppen einer Kirchengemeinde stehen im Mittelpunkt.

Was wir machen

Innerhalb des Projekts werden Materialien (Leitfaden, Präsentationen, Flyer, Workshops) erstellt und ständig weiterentwicklent, die es Kirchengemeinden möglichst einfach machen, eine Umweltgruppe zu etablieren und Schritt für Schritt die gemeindeeigenen Strukturen zu analysieren und umzustellen. Gleichzeitig werden Multiplikator*innen-Seminare angeboten, die Interessierte in der Anwendung dieser Materialien und im Bereich umweltpsychologischer Erkenntnisse für Veränderungsprozesse schulen. Der dritte Arbeitsbereich besteht in der Evaluation der Materialien und Prozesse. Derzeit läuft eine quasiexperimentelle Längsschnittstudie mit einer Kontrollgemeinde und einer Experimentalgemeinde.

Unsere Ziele

Kurzfristig besteht das Ziel in der Entwicklung und Verbreitung von Materialien, die einen maximal niedrigschwelligen Einstieg in Diskurs und Handeln im Bereich Nachhaltigkeit für Kirchengemeinden eröffnen. Langfristig ist die Vision ein deutschlandweites Netzwerk umweltaktiver Gemeinden, die sich gegenseitig unterstützen und in ihre Umgebung wirken.

Blick in die Zukunft

In 5 Jahren soll es ein deutschlandweites, sich gegenseitig unterstützendes Netzwerk an umweltaktiven Gemeinden geben. Zudem gibt es einen Pool an Multiplikator*innen, die selbstständig und dezentral Gemeinden unterstützen und schulen können.
Auf wissenschaftlicher Seite existieren nun umfassende Daten, anhand derer Erfolge und Verbesserungsbedarfe deutlich werden.

SDGs

Bilder