Logo Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien

Projekt: Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel

Kontakt

Reuterstraße 157
53113 Bonn

Ansprechpartner: Franziska Böhm

Homepage

Kurzbeschreibung

Bei GeWa erproben Kommunalverwaltungen, Unternehmen, Universitäten, Initiativen und Anwohnerinnen und Anwohner, wie sie Gewerbegebiete im Bestand gemeinsam nachhaltig umzugestalten können – sei es durch Entsiegelung, Gründung von Netzwerken oder außerschulische Lernstandorte.

In Städten ist die Anzahl an Flächen begrenzt. Unternehmen brauchen Platz zum Wirtschaften, Bürgerinnen und Bürger suchen Erholungsraum. Kommunen benötigen Fläche, um Konzepte in den Bereichen Klimaschutz/-anpassung, Biodiversität und Stadtentwicklung umzusetzen. In dieser Gemengelage werden Gewerbegebiete und ihre Nachhaltgkeitspotenziale zu einem wertvollen Stück Stadt. Das Projekt bindet alle relevanten Akteure bei der Umgestaltung von Gewerbegebieten mit ein, schöpft multifunktionale Potenziale von Flächen und Gebäuden aus und hat zugleich ökologische, soziale und wirtschaftliche Erwägungen im Blick.

Was wir machen

Das Projekt erprobt Kommunikationsformate, begleitet bei Beratung und Umgestaltungsmaßnahmen, baut Netzwerke auf und unterstützt bei der Verstetigung eben dieser: Hier gestalten Unternehmen ihre Flächen mit Mitarbeiter*innen naturnah, Schulen bringen Kindern Natur auf umgestalteten Unternehmensflächen näher. In Remscheid arbeitet das Netzwerk daran, gemeinsam eine multifunktionale Fläche zu gestalten. Ein wichtiger Aspekt ist auch der Transfer der erprobten Lösungen, z. B. durch Webinare, Exkursionen und Online-Angebote. Zusätzlich begleiten die universitäten Partner den Umgestaltungsprozess und beziehen Studierende mit ein.

Unsere Ziele

Projektziel ist es, Gewerbegebiete im Bestand nachhaltiger umzugestalten und diese Entwicklung auch langfristig zu veranken, in dem möglichst viele Interessen und Gruppen vor Ort den Prozess einbezogen werden und den Prozess aktiv mitgestalten können.

Blick in die Zukunft

Eine Austauschplattform mit 30 NRW-Kommunen steht. In den Kommunen arbeiten Netzwerke aus Unternehmen, Wissenschaft, Kommunalverwaltung, Schulen und Umweltverbänden an der Standortentwicklung. Die Gewerbegebietsnetzwerke für Nachhaltigkeit haben sich etabliert.
Partner anderer Kommunen profitieren von den Erfahrungen, die im Projekt gemacht wurden, können auf gesammeltes Wissen weiter zugreifen.

SDGs

Bilder