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Projekt: Entwicklung eines Franchise Systems zur Multiplikation des Kleidersharing Models der Kleiderei

Kontakt

Venloerstraße 459
50825 Köln

Ansprechpartner: Lena Schröder

Homepage

Kurzbeschreibung

Stil hast Du, Kleider leihst Du. Die Kleiderei ist ein Sharingkonzept für den stationären Einzelhandel, bei dem faire und gebrauchte Kleidung (weiter)verwendet und geteilt wird. Collaborative Consumption als Franchise: simpel, lokal und mit großem Einfluss.

Bestehendes weiterleben zu lassen spart CO2 und neue Ressourcen. Die Kleiderei ist eine innovative Boutique, die ähnlich wie eine Bibliothek funktioniert. Als Alternative zu Fast Fashion wird faire und gebrauchte Kleidung (weiter)verwendet und geteilt: Für einen Monatsbeitrag von 29€ können Kundinnen den Store wie einen ausgelagerten Kleiderschrank nutzen. Es geht um gemeinschaftlichen, nachhaltigen Konsum, Umweltschutz und Aufklärung. Der Besitz von Gütern rückt in den Hintergrund und Kleidung gewinnt wieder an Wertschätzung.
In Köln wurde das Konzept zum ersten Mal in Form eines physischen Stores realisiert, die zweite Filiale ist in Freiburg und weitere folgen nach dem Kölner Vorbild.

Was wir machen

Das Konzept ist bislang einzigartig. Da wir mit schon bestehender Kleidung arbeiten, keinen Versand benötigen und lokal agieren, ist unser Ansatz durchweg nachhaltig.
Wir erarbeiten derzeit ein Franchisekonzept, damit deutschlandweit viele neue Kleiderei-Filialen entstehen können. Bereits entwickelt wurde die erste Version einer einzigartigen App für Sharing Konzepte, die zur Warenwirtschaft, Logistik und Datenverarbeitung von Kundinnen und Kleidungsstücken in den Filialen Köln und Freiburg genutzt wird.

Unsere Ziele

Wir wollen mit dem Franchisekonzept eine Community aufbauen und mehr Stores eröffnen. So kann die Nachfrage flächendeckend bedient und Sharing zu einem gewohnten Konsumerlebnis werden, womit wir letztendlich die bestmögliche Verwertung von schon produzierten Waren im Alltag unserer Nutzerinnen etablieren.
Unsere Stores sind eine einfache, niedrigschwellige und spaßige Alternative zum Neukauf.

Blick in die Zukunft

Mit mindestens 10 weiteren Filialen in Deutschland soll eine einfache Möglichkeit entstehen, Kleidung überall zu teilen, zu tauschen und so ohne Verzicht nachhaltiger konsumieren zu können - eine reale und direkte Alternative zum herkömmlichen linearen Wirtschaften. Kleiderei versteht sich außerdem als Community, die Fair-Fashion Akteure verknüpft und Aufklärungsarbeit leistet. Sharing connects.

SDGs

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