Ansprechpartner: Antje Belitz
E-Mail: wandel@17plus.org
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Unter dem Motto »Wer urlaubt am zuhausesten?« organisieren wir vom 30.9. (Tag der Regionen) bis 3.10. Wandeltage in die essbare/nachhaltige Region und laden die Menschen ein, per Rad, Bus und Bahn oder in Fahrgemeinschaften regionale Anbieter kennen und lieben zu lernen.
Mit den Wandeltagen möchten wir die Menschen im Mindener Land auf unsere regionalen Produzenten, Handwerker, Künstler·innen, Dienstleister und Direktvermarkter aufmerksam machen. Wir möchten dass sie mehr darüber nachdenken, wo und was sie konsumieren und was es für Folgen haben könnte. Dabei soll es Spaß machen, das reichhaltige Angebot zu entdecken, auszuprobieren, zu schmecken, anzufassen und zu erleben. Einerseits soll das Bewußtsein für regionale und nachhaltige Produkte gestärkt werden und langfristig geht es auch darum, es den Menschen leichter zu machen, solche Produkte ohne großen Aufwand und ohne Auto hier in der Stadt einkaufen zu können.
Im ersten Schritt inventarisieren wir regionale Anbieter, die als Partner für die Wandeltage ihren Hof, Garten, Werkstatt, Laden, Cafe oder Institution öffnen wollen.
Auch Infos und Projekte zu Biodiversität, Insekten- und Bienenschutz und das eigene naturnahe Gärtnern werden hinzugezogen.
Zusätzlich stimulieren wir, an den Wandeltagen auf das Auto zu verzichten, indem wir Mobilitätspartner wie den ADFC, ÖPNV und andere Möglichkeiten mit einbinden und durch unsere Car-sharing-Plattform.
Unter dem Motto "Wer urlaubt am zuhausesten?" soll es dann ein gut gefülltes breites Programm geben, das als Veranstaltungsheft ab dem Sommer veröffenlicht wird.
Wir wollen möglichst viele Menschen mobilisieren, diese Tage zu nutzen, Regionalanbieter kennenzulernen, mit anzupacken und ihre Produkte/Angebote direkt auszuprobieren, so dass Wertschätzung kleiner Betriebe entstehen kann, die Arbeit und Herzblut in ihre Sache stecken und gute Produkte anbieten. Damit wäre schon ein Ziel erreicht. Wenn dann auch ein Handlungswandel spürbar wird. . .
– mindestens einen Regionalladen in Minden und stärkere Vernetzung
– ein Transition-Town-Zentrum in der Innenstadt mit 50%-Stelle
– Minden/Lübbecke hat einen Ernährungsrat
– Städtepartnerschaft »Essbare Stadt« mit Köln
– Städtepartnerschaft »Ernährungssouverenität« mit Albi/France
– 10% der teilnehmenden Unternehmen machen eine GWÖ-Bilanz
