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Projekt: Do-FOSS

Kontakt

Düsseldorfer Str. 29
44143 Dortmund

Ansprechpartner: Christian Nähle

Homepage

Kurzbeschreibung

Freie Software: global denken, lokal handeln! Die Bürgerinitiative Do-FOSS macht (kommunale) Software zum globalen Gemeingut und sorgt für nachhaltige Technologieentwicklung und -nutzung. Freie Software dient damit den UN-Nachhaltigkeitszielen 2030 #FOSS #SDGs!

Do-FOSS ist ein Projekt zu Digitaler Nachhaltigkeit mit dem Schwerpunkt auf Freier Software. Freie Software hat eine umfassende Nachhaltigkeitsdimension. In der Publikation des Umweltbundesamtes "Nachhaltige Software" werden u.a. Zusammenhänge mit dem Energieverbrauch von Software (Green Software Engineering), den Hardwareanforderungen, der Wiederverwendbarkeit von Software (und damit der Einsparung von Entwicklungsressourcen), dem gesellschaftlich zugänglichem Wissen (in Form von Gemeingütern), Modularität (und der damit verbundenen Anpassbarkeit von Softwarelösungen), sowie zahlreiche weitere positive Auswirkungen auf soziale und wirtschaftliche Organisationsformen beschrieben.

Was wir machen

Derzeit begleitet Do-FOSS den Erarbeitungsprozess des Masterplans Digitale Stadtverwaltung in der Arbeitsgruppe Freie Software gemeinsam mit dem Dortmunder Systemhaus (dosys.) und dem Personalrat der Stadt Dortmund - eine Kooperation, die von Do-FOSS angestoßen wurde und nun Teil der Verwaltung ist (s. beigefügtes Organigramm). Do-FOSS benennt in dieser Zusammenarbeit die Vorteile Freier Software. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Erhalt der kommunalen Selbstverwaltungshoheit, die durch Freie Software gestützt wird.
Die gewonnenen Erkenntnisse von Do-FOSS werden im gleichnamigen Blog unter einer Freien Lizenz - für alle Menschen nutzbar - veröffentlicht (öffentliches Wissensmanagement).

Unsere Ziele

Das Ziel von Do-FOSS ist es Konzepte zu entwickeln, wie der öffentliche Dienst mit Hilfe von Freier Software die digitale Anschlussfähigkeit seiner Bürger/-innen nachhaltig fördern kann. Auf dieser örtlichen Relevanz fußt eine globale Perspektive für Technologietransfer, da Freie Software (als lokales Know-how) rechtlich hürdenfrei international nutzbar ist (digitale globale Grundversorgung).

Blick in die Zukunft

Anfang 2020 wird die Potenzialanalyse der Stadt Dortmund zu Freier Software abgeschlossen sein. Die gewonnen Erkenntnisse gilt es dann in den Verwaltungsbetrieb zu implementieren. Parallel dazu sollen Synergien mit anderen öffentlichen Stellen geschaffen werden. In 5 Jahren könnte dann ein öffentliches Freie-Software-Netzwerk nachhaltige Softwareaspekte über Ausschreibungen nach vorne stellen.

SDGs

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