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Projekt: azadi- Mode für Freiheit

Kontakt

Gustavstr 31
90762 Fürth

Ansprechpartner: Regina Vogt-Heeren

Homepage

Kurzbeschreibung

Azadi ist das Hindi Wort für Freiheit – und der Name unserer ökofairen Modemarke. Frauen, die einmal als Sexsklavinnen ausgebeutet waren sollen frei werden. Unser Netzwerk besteht aus 6 Partnern – darunter zwei Schulen; alle arbeiten daran, dass azadi marktfähig wird.

Azadi wurde 2015 als öko-fairer Modelabel gegründet. Jährlich wechselnde Kollektionen werden in Kooperation mit den Modeschulen Nürnberg und NIFT-TEA/Südindien entworfen. Somit werden zukünftige Entscheidungsträger in der Modebranche schon in der Ausbildung sensibilisiert für öko-faire Handelswege in der Textilbranche. Denn: die Produktion findet in Delhi /Indien statt - von jungen Frauen, die Opfer von Zwangsprostitution waren oder von Schneiderinnen, die in Armenvierteln von Delhi leben und kein Einkommen haben. Der Vertrieb wird vom Sozialunternehmen FARCAP gGmbH abgewickelt, das vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt ist. FARCAP ist vom Weltladen-Dachverband als Lieferant anerkannt.

Was wir machen

FARCAP kümmert sich um den Vertrieb der Marke azadi und leistet die Netzwerkarbeit. Wir stehen in intensivem Austausch mit den Modeschulen, besprechen Ideen für die jährlichen Kollektionen und begleiten diese in der Ausarbeitung. Jährlich besuchen wir die ProduzentInnen in Delhi und die Modeschule in Südindien. Wir kümmern uns um Werbung und den Absatzmarkt von azadi in Dtschld durch den Besuch von Messen und verbreiten zudem in Workshops und Schulungen anhand unseres Projektes die Botschaft: Faire und nachhaltige Mode ist möglich!

Unsere Ziele

Das indische Sozialunternehmen, in dem azadi hergestellt wird soll finanziell unabhängig werden u. mehr Frauen kontinuierliche Beschäftigung bieten. KonsumentInnen In Deutschland wollen wir aufzeigen, dass faire Handelswege in der Textilindustrie möglich sind. Zudem wollen wir zukünftige Entscheidungsträger in der Modeindustrie für Aspekte der ökosozialen Herstellungsbedingungen sensibilisieren.

Blick in die Zukunft

Momentan ist das ind.Soz.unternehmen Thousand Dreams noch zu stark abhängig von azadi. Der inländ. Absatzmarkt sollte ausgebaut werden; erste Ansätze dazu sind erfolgversprechend. Durch unsere Qualitätsanforderungen ist TD jedoch letztendlich erst in die Lage versetzt worden, konkurrenzfähig zu werden. Eine Kontinuität in der Auftragslage würde mehr Frauen aus Armenvierteln Beschäftigung bieten.

SDGs

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