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Projekt: Lesementoring - Jugendliche coachen Kinder - und alle haben etwas davon

Kontakt

Nikolaistr. 16
30159 Hannover

Ansprechpartner: Ulrike Knoch-Ehlers

Homepage

Kurzbeschreibung

Jugendliche weiterführender Schulen werden zu LesementorInnen für Kinder benachbarter Grundschulen ausgebildet. Sie coachen Kinder aus Familien nicht-deutscher Herkunft, aus Sprachlernklassen gemeinsam mit Kindern mit deutscher Muttersprache. Programm wird auf das Land übertragen

Seit 15 Jahren gibt es in Hannover das Lesementoring; ein Projekt, das nun zum Programm geworden ist und mittlerweile in mehrere kleine Orte im Umland "exportiert“ wurde. Ca. 2500 Jugendliche und über 7000 Kinder haben schon teilgenommen und nicht wenige wurden vom Lesemuffel zum Bücherwurm. Viele der damaligen Mentees sind schon Mentor*innen geworden, was für uns der schönste Beweis der Nachhaltigkeit des Programms ist. Lesementoring findet vorwiegend in sog. sozialen Stadtteilen mit hohem Migrationsanteil statt. Schüler*innen von Gymnasien oder Integrierten Gesamtschulen nutzen ihre Bildung, geben ihre Lesefreude an Kinder weiter und schlagen Brücken über manche Kluft in der Gesellschaft.

Was wir machen

Wir sind ein Team von KulturpädagoInnen und BibliothekarInnen, einige sind fest angestellt, einige arbeiten als freiberufliche Honorarkräfte bei der Landeshauptstadt Hannover. Wir schaffen in den Stadtteilen verbindliche Kooperationsnetzwerke zwischen den Schulen und den außerschulischen kulturellen Einrichtungen als Basis für die Umsetzung des Lesementoring-Programms. Wir werben Jugendliche aus weiterführenden Schulen für die Teilnahme am Projekt und bilden sie zu LesementorInnen aus. Wir hospitieren in den Gruppen und reflektieren mit den Jugendlichen ihre persönlichen Stärken und dokumentieren diese im Kompetenznachweis Kultur. Wir geben unser Knowhow an Interessierte in Workshops weiter

Unsere Ziele

Wir möchten möglichst viele Grundschulkinder- besonders auch mit Migrations-/Fluchterfahrung - in ihrer Lesemotivation und ihren Lesekompetenzen fördern, außerdem sollen sich die Jugendlichen (LesementorInnen) ihrer Qualitäten und Kompetenzen bewusst werden und Selbstwirksamkeit erfahren. Und wir möchten auch Solidarität und Zusammenarbeit zwischen Bildungs- und Kultureinrichtungen herstellen.

Blick in die Zukunft

Die bestehenden Stadteilteams sollen gestärkt sein und neue Partner-Standorte sollen entstanden sein (z.B. Laatzen, Hemmingen und Leipzig). An allen Standorten sollen die LesementorInnen mit Tablets ausgerüstet sein (zur Zeit nur an 2 Standorten) um auch digitale Medien in die Leseförderung einzubeziehen. Lesementoring soll möglichst an allen Ganztagsgrundschulen in Hannover ein Angebot sein.

SDGs

Bilder