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Schwerpunkt­themen 2019

Nachhaltiger Konsum

Der Wandel zu einer Wirtschafts- und Lebensweise, die die natürlichen Grenzen unseres Planeten respektiert, kann nur gelingen, wenn wir unsere Konsum­gewohnheiten und Produktionstechniken umstellen. Nachhaltiger Konsum ist Teil einer Lebensweise und kennzeichnet ein Verbraucher­verhalten, das u.a. Umwelt- und soziale Aspekte bei Kauf und Nutzung von Produkten und Dienstleistungen berücksichtigt. Dazu gehört auch das Produktions-, Nutzungs- und Entsorgungsverhalten von Ressourcen im Alltag. Gesucht sind Projekte und Ideen, die Strategien für einen nachhaltigen Konsum im Blick haben.

Soziale Gerechtigkeit

Die deutsche Wirtschaft brummt – aber nicht alle profitieren vom Aufschwung. Viele Menschen fühlen sich abgehängt, empfinden ihre Lebenssituation als ungerecht. Ein Widerspruch zum Leitmotiv der Agenda 2030, „niemanden zurückzulassen“. Für eine nachhaltige Transformation müssen wir Generationengerechtigkeit und Chancengleichheit, Integration und Inklusion leben sowie Umweltgerechtigkeit fördern. Wir suchen Projekte, die sich diesen Herausforderungen stellen und beispielhaft gegen Ungleichheit in unserer Gesellschaft antreten.

Stadt-Land/Ländlicher Raum

Deutschland ist gekennzeichnet von immer größeren Stadt-Land Gegensätzen mit zum Teil existenziellen Folgen für die Entwicklung ländlicher Räume. Dem demografischen und wirtschaftlichen Wandel mit wenigen wachsenden Großstadtregionen und einigen sogenannten Schwarmstädten stehen viele schrumpfende Städte und ländliche Räume gegenüber. Aus diesem Grund suchen wir innovative Strategien, Konzepte und Projekte, die zeigen, wie dieser Wandel auf nachhaltige Art und Weise gelingen kann. 

Wirtschaft

Die globalen Nachhaltigkeitsziele und konventionelles Wachstum sind unvereinbar. Ein grundsätzlicher transformativer Wandel ist erforderlich. Unter dem Motto Wohlstand neu denken werden deshalb Produkte, Dienstleistungen und Prozesse von und mit Unternehmen, Start-ups, Kammern oder Verbänden gesucht, in denen diese Transformation der Wirtschaft entweder im kleinen oder im großen Maßstab gelingt. Dazu gehören Ansätze wie die echte Schließung von Stoffkreisläufen, die Dematerialisierung der Wertschöpfung, der Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten, nachhaltige Digitalisierung, „Nutzen statt besitzen“, nachhaltige Finanzwirtschaft oder die Gemeinwohlökonomie.