Logo Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien
Trans­formations­projekt
Klimapartnerschaft mit Costa Rica, Rhein-Pfalz-Kreis
Trans­formations­projekt
Umwelthandwerker, Hamburg
Trans­formations­projekt
Perspektive n, Berlin
Trans­formations­projekt
Lokale Agenda 21, Augsburg
Trans­formations­projekt
Labdoo.org, Mülheim an der Ruhr
Trans­formations­projekt
WEtell, Freiburg
Trans­formations­projekt
Gemüseackerdemie, Berlin

Transformationsprojekte 2018/2019

In jedem Jahr zeichnet das Projekt Nachhaltigkeit vier Transformationsprojekte aus, die besonders großes Potenzial besitzen, um die Gesellschaft zu verändern. Sie sind langfristig angelegt, auf andere Regionen übertragbar, verfolgen einen neuen Ansatz und fördern neues Denken.

 

2019 wurden als Transformationsprojekt ausgezeichnet:

Labdoo.org – IT-Spenden für Bildung weltweit statt Elektroschrott (RENN.WEST)

Labdoo.org bietet mit der eigenen Online-Plattform die Möglichkeit übrige oder ausrangierte IT wie Laptops, Tablets oder Smartphones an verschiedene Einrichtungen zu spenden. Diese werden an Einrichtungen wie Schulen, Waisenhäuser, Kinderheime oder Geflüchtetenprojekte weitergegeben. So ermöglicht die Initiative bedürftigen Menschen den Zugang zur digitalen Gesellschaft und digitaler Bildung. Die Initiative ist in Deutschland und 126 weiteren Ländern aktiv und hat bereits über 450.000 Schüler*Innen und Geflüchteten den Zugang zu IT ermöglicht. Neben dem entstehenden Bildungsangebot vermeidet Labdoo.org auch große Mengen an Elektroschrott.
 

Green Film Shooting (RENN.NORD)

Das deutsch-englischsprachige Magazin und die dazugehörige Internetplattform Green Film Shooting hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Akteure der Film- und Fernsehindustrie sowie der Kinobranche im In- und Ausland über nachhaltige Ansätze, Projekte und Maßnahmen in deren Branchen zu informieren. Ziel ist es, dass eine umweltfreundliche Produktion Normalität wird. Green Film Shooting hat bereits dafür gesorgt, dass das Thema grüne Filmproduktion vermehrt in den Fokus gerückt wird und technische Dienstleister umweltfreundliches Equipment anbieten.

Logo GemüseAckerdemie

GemüseAckerdemie Potsdam (RENN.MITTE)

Die GemüseAckerdemie Potsdam ermöglicht den Kindern nicht nur einen ersten Zugang zur Agrarwirtschaft, sondern schult sie auch im richtigen Umgang mit Pflanzen und Gemüse. Dafür unterstützt das Bildungsprogramm Schulen und Kitas dabei, Gemüseäcker langfristig zu etablieren und als naturnahen Lernort zu nutzen. Mehr als 370 Schulen und Kitas konnten seitdem mit dem Projekt zusammenarbeiten. Bei der Arbeit im Freien kommen Kinder mit Tieren und Pflanzen in Kontakt, sie entwickeln Sozialkompetenzen und entdecken neue Interessen und Fertigkeiten.

WEtell – Mobilfunk geht auch nachhaltig! (RENN.SÜD)

Die Macher*innen des Projekts „WEtell“ sind überzeugt: „Mobilfunk geht auch anders"! Deswegen bieten sie nachhaltige Tarife an, die umweltverträglich und fair gegenüber Kund*innen, Angestellten und Partnerunternehmen sind – mit Transparenz, Strom aus erneuerbaren Energien und Investitionen in Solaranlagen, um die Emissionen zu kompensieren. Dadurch zeigt das Unternehmen, dass konsequentes Engagement auch in einer Branche funktioniert, die bisher kaum Interesse an Klimaschutz, Fairness und Datenschutz hat.

2018 wurden als Transformationsprojekt ausgezeichnet:

Umwelthand­werker (RENN.nord)

Bei den Umwelthandwerkern handelt es sich um ein Projekt der Handwerkskammer Hamburg. Ziel ist es, geflüchtete Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten (u.a. aus Syrien, Eritrea, Somalia und dem Irak) zu Umwelthandwerkern zu qualifizieren. In einem ersten Schritt werden die Kompetenzen der einzelnen Teilnehmenden festgestellt, anschließend folgt die Ausbildung in zwei aufeinander folgenden 5-monatigen Kursen zum Umwelthandwerker. Nach der Fachqualifizierung unterstützt das Projekt bei der Vermittlung an Arbeitgeber.  Das Projekt besteht noch nicht lange, und trotzdem konnten bis heute bereits 30 Menschen in Berufe der Umwelt- und Energietechnik vermittelt werden. Die Initiative Umwelthandwerker leistet sowohl einen Beitrag zur Nachhaltigen Energieversorgung als auch zur Integration geflüchteter Menschen.

Ansprechpartner: Haiko Hörnicke
haiko.hoernicke@elbcampus.de

Klima­partner­schaft mit Costa Rica (RENN.west)

Ausgezeichnet als Transformationsprojekt für RENN.west wird die Klimapartnerschaft des Rhein-Pfalz-Kreises mit La Fortuna, Costa Rica. Die Klimapartnerschaften sind ein Projekt des BMZ, das Kommunen unterstützt, Partnerschaften mit Gemeinden des globalen Südens einzugehen und konkrete Projekte im Bereich des Klimaschutzes umzusetzen. Im konkreten Fall Projekt wird etwa der Bau eines Wertstoffhofes in La Fortuna vorangetrieben. Damit soll die einzige Deponie in der Gegend von Abfallmengen entlastet und die Erfassung von Wertstoffen verbessert werden. Ein weiteres Projekt ist ein Schüleraustausch, in dessen Rahmen Workshops zu den Themen Naturschutz und nachhaltiger Tourismus, Wertstofftrennung oder Grundwasserschutz angeboten werden. Ziel ist, die Umwelt- und Klimabildung in Schulen langfristig voranzutreiben. 

Ansprechpartnerin: Elke Bröckel
elke.broeckel@kv-rpk.de

Perspektive N (RENN.mitte)

Ausgezeichnet wird die Debattenreihe perspektive n des Vereins Netzwerk n. Sie existiert seit 2016 und rückt die Hochschule selbst ins Zentrum – sie ist das Objekt, das es zu transformieren gilt. Dabei konzentriert man sich auf fünf Handlungsfelder:  Lehre, Forschung, Betrieb, Governance und Transfer. Mit vielen interaktiven und aktivierenden Methoden wird ein Raum geschaffen, um den aktuellen Stand an der jeweiligen Hochschule aufzugreifen, Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen, Engagierte, Entscheiderinnen und Entscheider zu mobilisieren. Ziel ist es, perspektive n an möglichst vielen Hochschulen in Deutschland mit unterschiedlichen Kooperationspartnern auszurichten. 

Ansprechpartner: Dr. Michael Flohr
michael.flohr@netzwerk-n.org

Lokale Agenda 21 - Für ein zukunftsfähiges Augsburg (RENN.süd)

Seit 22 Jahren engagieren sich Augsburgerinnen und Augsburger gemeinsam im Lokalen Agenda 21-Prozess für eine nachhaltige Entwicklung. Mit dabei sind Umwelt- und Eine-Welt-Gruppen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, kirchliche Gruppen, Vertreter der Wirtschaft, der Stadtverwaltung und andere Organisationen. Alle gemeinsam treibt die Frage, wie sich Augsburg entwickeln soll, damit es nachhaltig, d.h. zukunftsfähig ist.  Von den vielen verschiedenen Arbeitsgruppen werden Veranstaltungen durchgeführt, Projekte umgesetzt, Materialien erarbeitet und über den Nachhaltigkeitsbeirat Empfehlungen an den Stadtrat, die Stadtverwaltung und die Stadtgesellschaft formuliert. 

Ansprechpartner: Dr. Norbert Stamm
agenda@augsburg.de